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Fakultät für Sozialwissenschaften

Kurse in englischer Sprache

Hier finden Sie alle Lehrveranstaltungen, die am Fachbereich Sozialwissenschaften auf Englisch angeboten werden. Bitte beachten Sie, dass es kurzfristig zu Änderungen im Lehrangebot kommen kann!

Erasmus- und Austauschstudierende können auch Lehrveranstaltungen anderer Fachbereiche belegen. Geeignete Lehrveranstaltungen finden sich unter anderem am Fachbereich Philosophie und Politikwissenschaft, am Fachbereich Erziehungswissenschaften und Psychologie, am Fachbereich Rehabilitationswissenschaften, am Fachbereich Humanwissenschaften und Theologie sowie am Fachbereich Kulturwissenschaften. Siehe hier.

Das vollständige Vorlesungsverzeichnis der TU Dortmund finden Sie  hier.

Bezüglich der Leistungspunkte ist Folgendes zu beachten:

4 cp für aktive Teilnahme (ohne Note)

6 cp für die Prüfung (mit Note)

Weitere Informationen zu den Seminaranforderungen und Leistungspunkten werden in der ersten Sitzung jeder Veranstaltung besprochen.

Veranstaltungen, die jedes Wintersemester angeboten werden

  • Shapes and Stories of Lives: Findings of Life Course and Biographical Research
  • Innovation I: Concepts and Theories
  • Science and Technology Studies I
  • Sociology of Work and Organisation I
  • Environmental Sociology I: Concepts and Theorie

Veranstaltungen , die jedes Sommersemester angeboten werden

  • Innovation II: Analysis and Design
  • Sociology of Work and Organisation II
  • Sociology of Education I
  • Science and Technology Studies
  • Environmental Sociology II

Sommersemester 2026

Alle englischsprachigen Lehrveranstaltungen für das Sommersemester 2026 finden Sie im LSF.

Archive

Wintersemester 2025/26

Alle englischsprachigen Lehrveranstaltungen für das Wintersemester 2025/26 finden Sie im LSF.

Sommersemester 2025

Dozent*in: Hast

Montags, 10-12 Uhr

Ort: Emil-Figge-Straße 50, Raum: 2.437

Dieses Seminar knüpft an die Vorlesung „Arbeits- und Organisationssoziologie I“ an und befasst sich eingehender mit Themen der Arbeits- und Organisationssoziologie.

Themen sind:

  • Veränderungen in der Arbeitswelt – VUCA-Welt, Flexibilität und neue Herausforderungen
  • Arbeit im internationalen Vergleich
  • Organisation und Führung
  • Prekarität und Arbeit
  • Die Zukunft der Arbeit

Das Seminar ist auf eine intensive Beteiligung der Studierenden ausgelegt, in deren Rahmen Sie Ihr eigenes Wissen, Ihre Erfahrungen und Meinungen einbringen können.

Im Rahmen Ihrer Studienleistung müssen Sie ein Portfolio einreichen, in dem Sie die Inhalte auf eine Branche Ihrer Wahl übertragen und diskutieren.

LSF

Dozent: El-Mafaalani

Dienstags, 16-18 Uhr

Ort: Seminarraumgebäude 1, Raum: 1.001

LSF

Dozent*in: Nöllenburg

Mittwochs, 12-14 Uhr

Ort: Hörsaalgebäude II, Raum: HS 7

LSF

Dozent*in: Schreiber

Dienstags, 16-18 Uhr

Ort: Martin-Schmeißer-Weg 4-8,  Raum: 08.00.07

Dieses Seminar konzentriert sich auf Niklas Luhmanns Systemtheorie und bietet den Teilnehmenden eine eingehende Auseinandersetzung mit seinem konzeptionellen Rahmen und dessen Implikationen für das Verständnis der modernen Gesellschaft. Das Seminar basiert auf der eingehenden Lektüre grundlegender Texte und wichtiger Sekundärliteratur und zielt darauf ab, sowohl theoretische Einblicke als auch praktische Analyseinstrumente zu vermitteln.

LSF

Dozent*in: Weiland

Daten:

Vorbesprechung per Zoom: 26.05.2025, 14-16 Uhr 

Dienstag., 31.07., 9-16 Uhr

Freitag., 01.08., 9-16 Uhr

Samstag., 02.08., 9-16 Uhr

Ort: Emil-Figge-Straße 50, Raum: 2.512

LSF

 

Dozent*in: Brandt

Dienstag, 12-14 Uhr

Ort: Emil-Figge-Straße 50, Raum: 2.437

In dieser Veranstaltung wird aufgezeigt, wie Gesundheit und Wohlbefinden aus verschiedenen konzeptionellen Perspektiven analysiert werden können. Dabei werden beispielsweise folgende Fragen behandelt: Wie lassen sich Gesundheit und Wohlbefinden erfassen und messen? In welcher Beziehung stehen Gesundheit und Wohlbefinden zu anderen Lebensbereichen (Arbeit, Familie, materielle Lebensbedingungen) und inwieweit zeigen sich dabei soziale Ungleichheiten? Im Mittelpunkt der Vorlesung stehen konzeptionelle Perspektiven und die Messung von Gesundheit und Wohlbefinden sowie theoretische Grundlagen und sozialwissenschaftliche Sichtweisen auf Gesundheit und Wohlbefinden.

LSF

Dozent*in: Heidemann

Dienstag, 14-16 Uhr

Ort: Emil-Figge-Straße 50, Raum: 2.512

Dieses Seminar knüpft an die Inhalte der Vorlesung an und vertieft diese, indem es Messmethoden und empirische Erkenntnisse zu Gesundheit und Wohlbefinden in bestimmten Anwendungsbereichen vorstellt und kritisch diskutiert. Dabei werden verschiedene wissenschaftliche und methodische Perspektiven aus den Sozialwissenschaften einbezogen.

LSF

Dozent*in: Patch

Daten:

Freitag, 06.06., 8:30-12 Uhr

Freitag, 13.06., 8:30-12 Uhr

Montag, 16.06., 14:00-15:30 Uhr

Freitag, 27.06., 8:30-12 Uhr

Freitag, 04.07., 8:30-12 Uhr

Freitag, 11.07., 8:30-12 Uhr

Freitag, 18.07., 8:30-12 Uhr

Place: Emil-Figge-Straße, 50. Raum: 0.512

In diesem Aufbauseminar zur biografischen Forschung vertiefen die Studierenden ihr Verständnis dafür, wie soziale Strukturen und historische Prozesse das Leben einzelner Menschen und kollektive Erfahrungen in einen Kontext stellen und mitgestalten. Anhand der Diskussion methodischer Ansätze und empirischer Studien lernen die Studierenden, wie Lebensgeschichten (re)konstruiert und erzählt werden. Die Studierenden setzen sich aktiv mit der Methode der „Walking Biographies“ auseinander, und diese Arbeit dient als Grundlage für die benotete schriftliche Hausarbeit, die als Teilleistung für dieses Modul erforderlich ist.

LSF

Dozent*in: Lauer

Montag, 12-14 Uhr

Ort: Emil-Figge-Straße 50, Raum: 2.512

Dieses Seminar befasst sich mit zentralen Themen der Bildungssoziologie, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf Bildungsungleichheiten liegt. Im Rahmen gemeinsamer Diskussionen und Analysen setzen sich die Studierenden mit grundlegenden Werken einflussreicher Soziologen auseinander, darunter Gary S. Becker, James S. Coleman, Pierre Bourdieu und Raymond Boudon. Durch die Auseinandersetzung mit diesen Klassikern gewinnen die Teilnehmenden ein tieferes Verständnis für die zugrunde liegenden Mechanismen, die Bildungsungleichheiten prägen.

LSF

Dozent*in: Kurz

Montag, 14-16 Uhr

Ort: Emil-Figge-Straße 50, Raum: 0.512

Anknüpfend an die Einführung in die Wissenschafts- und Technikforschung aus dem vergangenen Semester konzentriert sich dieses Seminar auf die Wissenschaftssoziologie. Es befasst sich mit den sozialen Prozessen der Wissensproduktion und den Beziehungen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft als zentralem Feld des sozialen Wandels. Neben der Lektüre und Diskussion der Seminarliteratur werden in Gruppenarbeit kleine Projekte bearbeitet und im Rahmen des Kurses präsentiert und diskutiert. Studierende können diese Veranstaltung als eigenständiges Seminar belegen, ohne im vorangegangenen Semester am Seminar zur Techniksoziologie teilgenommen zu haben.

LSF

Dozent*in: Kaletka

Dienstag, 12-14 Uhr

Ort: Emil-Figge-Straße 50, Raum: 2.437

Das Seminar „Innovation II: Analysis and Design“ befasst sich mit den sozialen, organisatorischen, kulturellen und technologischen Voraussetzungen sozialer Innovationsprozesse sowie mit Konzepten und Methoden zu deren Gestaltung und Verbreitung. Zu den zentralen Themen zählen die Rolle verschiedener Akteure bei der Gestaltung von Innovationsprozessen und die Bedeutung lokaler, regionaler und nationaler Innovationssysteme. Darüber hinaus wird die Einbettung von Innovationsprozessen in verschiedene soziale Innovationsfelder erörtert und es werden Faktoren analysiert, die Innovation fördern bzw. hemmen. Ein wichtiger Bezugspunkt ist der potenzielle Beitrag von Innovation zur Bewältigung großer gesellschaftlicher Herausforderungen und zur Gestaltung sozioökologischer Transformationsprozesse, wobei der Schwerpunkt auf Konzepten und Erkenntnissen aktueller theoretischer und empirischer Forschungsergebnisse im Bereich der Innovationsforschung liegt.

LSF

Dozent*in: Sommer

Dienstag, 10-12 Uhr

Ort: Emil-Figge-Straße 50, Raum: 0.512

Das Seminar befasst sich mit soziologischen Perspektiven auf die aktuelle Klimakrise. Zu den Themen gehören „Klimawandel und Migration“, „Medienberichterstattung über den Klimawandel“, „Klimawandel und Sicherheit“ usw.

LSF

 

Wintersemester 2024/25

Dozent*in: Kaletka

Dienstag, 12-14 Uhr

Ort: Emil-Figge-Straße 50, Raum: 2.512

Umwelt und Innovation sind wichtige Schlüsselbegriffe für die Betrachtung gesellschaftlicher Entwicklungsprozesse. In diesem Seminar werden grundlegende Konzepte und Theorien der sozialwissenschaftlichen Innovationsforschung vorgestellt und diskutiert. Zu den zentralen Themen gehören die Analyse des Zusammenhangs zwischen Innovation und gesellschaftlichem Wandel sowie dessen Bedeutung im Kontext konkreter gesellschaftlicher Transformationsprozesse (wie z. B. Energiewende, Verkehrswende, Entstehung neuer Konsummuster usw.). Konzepte und empirische Erkenntnisse aus der sozialwissenschaftlichen Innovationsforschung sowie deren Geschichte und Entwicklung stehen im Mittelpunkt des Seminars. Besonderes Augenmerk gilt dabei gesellschaftstheoretischen Ansätzen, die den Zusammenhang zwischen Innovation, gesellschaftlichem Wandel und gesellschaftlicher Transformation in den Fokus rücken und das Zusammenspiel zwischen technologischen und gesellschaftlichen Aspekten analysieren. Gleichzeitig befasst sich das Seminar mit der Frage, welchen Beitrag die sozialwissenschaftliche Innovationsforschung zur Reflexion und Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen leistet. Im Rahmen des Seminars werden aktuelle und zukunftsorientierte Themen und Entwicklungen der sozialwissenschaftlichen Innovationsforschung aufgegriffen.

LSF

Dozent*in: Schubert

Montags, 12-14 Uhr

Ort: Emil-Figge-Straße 50, Raum: 0.512

Wissenschaft und Technologie sind zentrale Bereiche des gesellschaftlichen Wandels. Entwicklungen in Wissenschaft und Technologie werden oft sogar als Haupttriebkräfte des gesellschaftlichen Wandels angesehen. Der Kurs führt in die Kernideen und Ansätze im Bereich der Wissenschafts- und Technikforschung (STS) ein. Er stützt sich dabei insbesondere auf die Wissenschaftssoziologie und die Techniksoziologie. Durch das Lesen und Diskutieren exemplarischer Studien und kanonischer Texte erwerben die Studierenden ein tiefgreifendes Verständnis der Beziehungen zwischen Wissenschaft, Technik und Gesellschaft. Sie werden in der Lage sein, die wichtigsten theoretischen Ansätze zu identifizieren und diese mit übergreifenden Themen der Soziologie wie Wissen, Macht und gesellschaftlicher Wandel in Verbindung zu bringen. Der Kurs findet in wöchentlichen Treffen statt, in denen die relevante Literatur diskutiert wird. Die Studierenden reichen zu jedem Text kurze Memos ein und beteiligen sich aktiv an den Diskussionen im Unterricht. In kleinen Gruppen wählen die Studierenden eine „alltägliche“ Technologie aus, die sie über die Dauer des Kurses hinweg analysieren und am Ende in Form eines kurzen Videoclips (1–3 Min.) präsentieren. Englisch ist die Hauptsprache für das Seminar. Sie sollten über gute Englischkenntnisse verfügen, müssen jedoch nicht perfekt oder fließend sprechen.

LSF

Dozent*in: Patch

Mittwochs, 12-14 Uhr

Ort: Emil-Figge-Straße 50, Raum: 2.437

Dieses Seminar bietet eine Einführung in die Lebensverlaufs- und biografischen Ansätze in den Sozialwissenschaften. Die Studierenden lernen empirische qualitative Forschungsarbeiten kennen, die aufzeigen, wie unsere Lebensverläufe durch soziale Strukturen und Normen beeinflusst werden. Wir werden Veränderungen im Leben der Menschen sowohl individuell im Laufe des chronologischen Alters als auch kollektiv innerhalb und über verschiedene Generationen oder Kohorten hinweg betrachten. Die Studierenden lernen zentrale Bereiche soziologischen Interesses kennen, indem sie deren zeitliche Dimension in den Fokus rücken. Darüber hinaus haben die Studierenden die Möglichkeit, sich mit aktuellen theoretischen und methodischen Konzepten der Lebensverlaufs- und Biografieforschung auseinanderzusetzen.

LSF

Dozenten: Brandt, Komp-Leukkunen

Daten:

Mittwoch, 20.11.2024, 14-16 Uhr (Vorbesprechung per Zoom)

Freitag, 29.11.2024, 14-16 Uhr.

Samstag, 30.11.2024, 10-18 Uhr

Freitag, 06.12.2024, 14-16 Uhr

Samstag, 07.12.2024, 10-16 Uhr

Ort: Emil-Figge-Straße 50, Raum: 2.512

LSF

Dozent*in: Motakef

Mittwoch, 12-14 Uhr

Ort: Emil-Figge-Straße 50, Raum: 1.112

Alternde Gesellschaften zeichnen sich nicht nur durch altersbedingte Veränderungen aus, d. h. durch eine steigende Lebenserwartung bei sinkender Geburtenrate. Vielmehr wird in alternden Gesellschaften auch den Forderungen nach Gleichberechtigung und der Vielfalt der Lebensentwürfe mehr Sichtbarkeit verliehen. Dennoch sind gesellschaftliche Institutionen noch immer nicht ausreichend auf den „Normalfall der Vielfalt“ ausgerichtet. Heterosexualität und eine „normale Lebensgeschichte“ werden in der Regel implizit vorausgesetzt. Im Seminar diskutieren wir Ansätze aus den Gender- und Queer-Studien, in denen Geschlechts- und Sexualitätsnormen sowie Normalitätsvorstellungen verhandelt werden. In einem ersten Schritt gehen wir auf theoretische Konzepte und methodische Ansätze aus den Queer- und Sexualitätsstudien (Normalität und Normen bei Foucault und Butler) sowie aus der Gender-, Familien- und New-Childhood-Forschung („doing gender“, „doing family“) ein. In einem zweiten Schritt diskutieren wir empirische Studien zu verschiedenen biografischen Phasen wie „Trans*-Kinder“, „multilokale Familien“ und „queeres Altern“.

Dozent*in: Wilkesmann

Dienstag, 12-14 Uhr

Ort: Emil-Figge-Straße 50, Raum: 2.512

LSF

Dozent*in: Sommer

Dienstag, 16-18 Uhr

Ort: Emil-Figge-Straße 50, Raum: 2.512

Umwelt und Innovation sind wichtige Schlüsselbegriffe für die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen. In diesem Modul werden grundlegende Konzepte und Theorien der Umweltsoziologie und der Innovationsforschung vorgestellt und diskutiert. Zu den zentralen Themen gehören die Analyse des Zusammenhangs zwischen Innovation und gesellschaftlichem Wandel sowie dessen Bedeutung im Kontext spezifischer gesellschaftlicher Transformationsprozesse (wie z. B. Energiewende, Verkehrswende, Entwicklung neuer Konsummuster usw.). Darüber hinaus wird die Verflechtung sozialer und ökologischer Entwicklungswege aus umweltsoziologischer Perspektive analysiert, beispielsweise im Hinblick auf die sozialen Bedingungen potenzieller Bewältigungsstrategien, und die diskursive Einbettung sowie die Funktion der verwendeten Nachhaltigkeitskonzepte hinterfragt. Das gesamte Modul 5.6 (Umwelt & Innovation I) wird mit einer schriftlichen Prüfung abgeschlossen, die Inhalte aus beiden Teilmodulen abdeckt.

LSF

Dozent*in: Zagel

Montag, 14-16 Uhr

Ort: Emil-Figge-Straße 50, Raum: 2.437

LSF

Sommersemester 2024

Dozent*in: Zirngiebl

Dienstag, 12-14 Uhr

Ort: Emil-Figge-Straße 50, Raum: 2.109

Umwelt und Innovation sind wichtige Schlüsselbegriffe für die Betrachtung gesellschaftlicher Entwicklungsprozesse. In diesem Seminar werden grundlegende Konzepte und Theorien der sozialwissenschaftlichen Innovationsforschung vorgestellt und diskutiert. Zu den zentralen Themen gehören die Analyse des Zusammenhangs zwischen Innovation und gesellschaftlichem Wandel sowie dessen Bedeutung im Kontext konkreter gesellschaftlicher Transformationsprozesse (wie z. B. Energiewende, Verkehrswende, Entstehung neuer Konsummuster usw.). Darüber hinaus wird die Verflechtung sozialer und ökologischer Entwicklungswege im Hinblick auf die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen möglicher Bewältigungsstrategien analysiert und deren Bedeutung im Nachhaltigkeitsdiskurs hinterfragt. Konzeptionelle Grundlagen und empirische Forschungsergebnisse der sozialwissenschaftlichen Innovationsforschung sowie deren Geschichte und Entwicklung. Besonderes Augenmerk gilt Theorien, die den Zusammenhang zwischen Innovation, sozialem Wandel und gesellschaftlicher Transformation in den Mittelpunkt stellen und das Zusammenspiel von technologischen und sozialen Aspekten analysieren. Gleichzeitig befasst sich das Seminar mit dem Beitrag der sozialwissenschaftlichen Innovationsforschung zur Reflexion und Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen.

LSF

Dozent*in: Schubert

Montag, 14-16 Uhr

Ort: Emil-Figge-Straße 50, Raum2.437

Die Veranstaltung bietet eine Einführung in die zentralen Ideen und Entwicklungen im Bereich der Wissenschafts- und Technikforschung (Science and Technology Studies, STS). Er stützt sich dabei insbesondere auf die Wissenschaftssoziologie und die Techniksoziologie. Die Studierenden lernen Ansätze wie das empirische Relativismusprogramm, die soziale Konstruktion von Technik und die Akteur-Netzwerk-Theorie kennen sowie Forschungsrichtungen wie feministische STS, Wissenschaftskommunikation und Technikfolgenabschätzung. Durch das Lesen und Diskutieren klassischer Texte erwerben die Studierenden ein tiefgreifendes Verständnis der Beziehungen zwischen Wissenschaft, Technik und Gesellschaft. Sie werden in der Lage sein, die wichtigsten theoretischen Ansätze zu identifizieren und sie mit übergreifenden Themen der Soziologie wie Wissen, Macht und sozialem Wandel in Verbindung zu bringen. Das Seminar findet in wöchentlichen Sitzungen statt, in denen die relevante Literatur diskutiert wird. Die Studierenden reichen zu jedem Text kurze Memos ein und beteiligen sich aktiv an den Diskussionen in den Sitzungen.

LSF

Dozent*in: Patch

Dienstag, 12-14 Uhr

Ort: Emil-Figge-Straße 50, Raum: 2.105

Dieses Seminar bietet eine Einführung in die Lebensverlaufs- und biografischen Ansätze in den Sozialwissenschaften. Die Studierenden lernen empirische qualitative Forschungsarbeiten kennen, die aufzeigen, wie unsere Lebensverläufe durch soziale Strukturen und Normen beeinflusst werden. Wir werden Veränderungen im Leben der Menschen sowohl individuell im Laufe des chronologischen Alters als auch kollektiv innerhalb und über verschiedene Generationen oder Kohorten hinweg betrachten. Die Studierenden lernen zentrale Bereiche soziologischen Interesses kennen, indem sie deren zeitliche Dimension in den Fokus rücken. Darüber hinaus haben die Studierenden die Möglichkeit, sich mit aktuellen theoretischen und methodischen Konzepten der Lebensverlaufs- und Biografieforschung auseinanderzusetzen.

LSF

Dozent*in: Brandt

Dienstag, 10-12 Uhr

Ort: Emil-Figge-Straße 50, Raum: 2.512

Soziale Netzwerke und deren Analyse rücken zunehmend in den Fokus verschiedener Bereiche der Sozialwissenschaften. In diesem Seminar lernen die Studierenden Definitionen und theoretische Konzepte sozialer Netzwerke kennen und erhalten einen vertieften Einblick in die Forschung zu sozialen Netzwerken. Anhand der Lektüre und Diskussion quantitativer empirischer Studien wird ein besonderer Schwerpunkt auf die Stabilität und den Wandel sozialer Netzwerke im Lebensverlauf vor dem Hintergrund des sozialen und demografischen Wandels gelegt. Wir werden uns insbesondere mit der Rolle und Bedeutung sozialer Netzwerke im Alter befassen. Die Studierenden werden die Relevanz sozialer Netzwerke und des Sozialkapitals in alternden Gesellschaften sowie deren Bedeutung für soziale Ungleichheiten reflektieren. Darüber hinaus werden wir innovative Ansätze für Interventionen zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts betrachten.

LSF

Dozent*in: Schubert 

Mittwoch, 14-16 Uhr

Ort: Emil-Figge-Straße 50, Raum: 2.437

In diesem Seminar diskutieren wir die soziale Konstruktion von Zielgruppen und deren Rolle in der Gesellschaft. Der Schwerpunkt liegt auf der Konstruktion digitaler Zielgruppen, wobei wir der Frage nachgehen, wie Technologie Zielgruppen beeinflusst, welche Beziehungen sie zur Produktion unterhält und wie sie zur sozialen Gestaltung und Organisation der Öffentlichkeit beiträgt. Auf der Grundlage wöchentlicher Lektüre lernen die Studierenden sowohl soziologische Theorie als auch empirische Fallstudien zu Zielgruppen kennen. Dazu gehört Literatur über Praktiken und Technologien der Rezeption, des Konsums und der Rezension in Zielgruppen (wie Zeitungsleser, Gamer, Podcast-Hörer, Live-Publikum, Museumsbesucher, Social-Media-Follower usw.) sowie über Praktiken der Beobachtung, Bewertung und des Verstehens (oder der „Vorstellung“) von Zielgruppen während der Produktion. Schließlich diskutieren wir auch wissenschaftliche Praktiken und Methoden der Publikumskonstruktion, um die Produktion soziologischen Wissens zu verstehen und zu reflektieren. Der Kurs findet in wöchentlichen Sitzungen statt, in denen die relevante Literatur besprochen wird. Die Studierenden werden gebeten, sich aktiv an den Diskussionen im Unterricht zu beteiligen und kurze schriftliche Wochenaufgaben einzureichen, die als Grundlage für die Abschlussprüfung (mündliche Prüfung oder Hausarbeit) dienen können.

LSF

 

Dozent*in: Trischler

Dienstags, 16-18 Uhr

Ort: Emil-Figge-Straße 50, Raum: 2.437

In der heutigen digital vernetzten und technologiegetriebenen Welt durchläuft die Beziehung zwischen dem menschlichen Körper und der Technologie tiefgreifende Veränderungen. Dieser Bachelor-Kurs bietet eine eingehende Auseinandersetzung damit, wie sich Körper und Technologie als soziale Konstrukte überschneiden und gemeinsam weiterentwickeln und dabei unsere Interaktionen, Identitäten, Beziehungen und die Gesellschaft als Ganzes prägen. Der Kurs befasst sich kritisch mit den sozialen, ethischen und politischen Dimensionen des komplexen Zusammenspiels zwischen Körpern und Technologien. Anhand wöchentlicher Lektüre werden wir verschiedene soziologische Ansätze zu Technologie und Körper (wie symbolische Interaktion, Diskursanalyse, Praxistheorie oder posthumanistische Theorien) diskutieren und verschiedene Bereiche ihrer Schnittstellen (wie Medizin, Behinderung, Sexualität, Sport, digitale Identitäten oder Überwachung) beleuchten. Während des gesamten Kurses werden die Studierenden Primärtexte kritisch analysieren, an Diskussionen teilnehmen und an forschungsorientierten Aufgaben arbeiten.

LSF

 

Wintersemester 2023/24

Dozent*in: Angelika Poferl

Dienstags, 12-14 Uhr

Place: Emil-Figge-Straße 50, Raum: 1.112

Das Seminar befasst sich mit ausgewählten Problemen sozialer Ungleichheiten und kultureller Unterschiede. Dabei werden sowohl empirische Erkenntnisse als auch theoretisch-konzeptionelle Herausforderungen und politisch-praktische Entwicklungen erörtert. Im Mittelpunkt stehen globale Probleme der sozialen Ungleichheit und kultureller Unterschiede (z. B. weltweite Armut, Geschlechterverhältnisse, ökologische Risiken), der Leitgedanke und die Semantik sozialer, kultureller und ökologischer Menschenrechte sowie Formen des globalen zivilgesellschaftlichen Engagements (z. B. „globale Bürgerschaft“). Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei dem Zusammenhang zwischen Globalität und Lokalität sowie sozialen und kulturellen Wandlungsprozessen.

LSF

 

 

Dozent*in: Garten

Mittwoch, 14-16 Uhr

Ort: Emil-Figge-Straße 50, Raum: 2.512

Das Seminar behandelt folgende Themen:

  • Konzeptionelle Perspektiven und Messung von Gesundheit und Wohlbefinden
  • Theoretische Grundlagen und interdisziplinäre Perspektiven zu Gesundheit und Wohlbefinden
  • Empirische Erkenntnisse zu Gesundheit und Wohlbefinden in konkreten Anwendungsbereichen

Die Studierenden lernen zentrale Konzepte, Erkenntnisse und Methoden aus der sozialwissenschaftlichen Forschung zu Gesundheit und Wohlbefinden kennen. Sie werden in der Lage sein, relevante Inhalte in den entsprechenden Diskursen einzuordnen und zu reflektieren. Sie werden sich mit dem Lesen und Analysieren wissenschaftlicher Texte befassen und die Ergebnisse der Analyse in einer angemessenen schriftlichen Form darlegen.

LSF

 

Dozent*in: Lauer

Montag, 10-12 Uhr

Ort: Emil-Figge-Straße 50, Raum: 1.112

Das Seminar befasst sich mit ausgewählten Themen der Bildungssoziologie, insbesondere mit Bildungsungleichheiten. Diese werden auf der Grundlage von Klassikern der Bildungssoziologie (Gary S. Becker, James S. Coleman, Pierre Bourdieu und Raymond Boudon) gemeinsam erörtert und diskutiert.

LSF

 

Dozent*in: Patch

Donnerstag, 12-14 Uhr

Place: Emil-Figge-Straße 50, Raum: 2.109

In diesem Aufbauseminar zur biografischen Forschung vertiefen die Studierenden ihr Verständnis dafür, wie soziale Strukturen und historische Prozesse das Leben einzelner Menschen und kollektive Erfahrungen in einen Kontext stellen und mitgestalten. Anhand der Auseinandersetzung mit methodischen Ansätzen und empirischen Studien lernen die Studierenden, wie Lebensgeschichten (re)konstruiert und erzählt werden.

LSF

Dozent*in: Deindl

Mittwoch, 12-14 Uhr

Place: Emil-Figge-Straße, Raum: 1.337

Thema: Die Lage der Studierenden im Ruhrgebiet